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Über uns: Messzeugfabrik Philipp Zimlich Aschaffenburg

Firmengründer Philipp Zimlich um 1930

Historisches

Am 1. Mai 1932 meldete Werkzeugmacher Philipp Zimlich das Gewerbe "Herstellung und Vertrieb von Präzisionsmesswerkzeugen" in Aschaffenburg an. Die Produktion zog nach den ersten Jahren im Stadtteil Damm im Jahr 1936 in das neu errichtete Betriebsgebäude am jetzigen Standort im Aschaffenburger Stadtteil Leider um. Von Anfang an bis in die neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts war auch Oswald Zimlich, der Sohn des Firmengründers, in der Firma Zimlich tätig. Diese Zeit war allerdings durch den langen Wehr- und Kriegsdienst unterbrochen. Die Firma wurde in den folgenden Jahren bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges zweimal in kleineren Schritten erweitert. Die Kerntätigkeit lag damals in der Herstellung von Handmessmitteln und Messplatten aus Gusseisen.

Mit dem Neuanfang nach dem Krieg im November 1945 trat der Schwiegersohn Wilhelm Oberländer mit in den Betrieb ein. In den Nachkriegsjahren führte Philipp Zimlich als Obermeister die Mechanikerinnung Aschaffenburg bis 1953. Nach seinem Tod 1958 leitete die Erbengemeinschaft mit den Schwiegersöhnen Ludwig Denk und Wilhelm Oberländer und dem Sohn Oswald Zimlich den Betrieb weiter. Im Jahr 1957 trat der Enkel des Firmengründers Eduard Denk in die Firma als Großhandelskaufmann ein. Nach dem Tod von Ludwig Denk im Jahr 1959 übernahm er die kaufmännische Leitung. Im Jahr 1980 wurde der neue Anbau bezogen, der mehr als eine Verdoppelung der Betriebsfläche brachte. Der Investition in große Flachschleifmaschinen stand dabei räumlich nichts mehr im Wege.

Die Produktpalette hatte sich im Laufe der Jahre gewandelt. Die Bedeutung der personalintensiven Fertigung von Präzisionswinkeln und Messplatten aus Guss ging zurück. Durch die steigende Nachfrage nach Linealen bis zu 11 Metern Länge konnte allerdings ein neuer Schwerpunkt in der Fertigung entstehen. Nachdem zu Beginn Flachlineale aus Stahl für den Einsatz im Maschinenbau den Schwerpunkt bildeten kamen mit der wachsenden Bedeutung des Anlagenbaus Montagelineale als weiterer Schwerpunkt dazu. Neben diesen Produkten wurde auch für die Serviceleistung Flachschleifen im Lohn ein großer Kundenkreis gewonnen.

1981 wurde Eduard Denk Teilhaber der Firma, im Jahr 1984 übernahm er alle Anteile von der Erbengemeinschaft.

Im Jahr 1992 trat der Urenkel des Firmengründers, Dipl.-Ing. Ralf Denk, als technischer Leiter in den Betrieb ein. Mit dem Beginn des Jahres 2005 übernahm er die Firma von Eduard Denk, die er ebenso wie sein Vater als Einzelfirma führt. Mit zehn Mitarbeitern ist die Belegschaftsstärke in den letzten Jahren konstant geblieben, nachdem Sie in den Aufbaujahren nach dem Krieg zeitweise auf bis zu 35 Personen angewachsen war.

Die PZA Zimlich Messzeuge GmbH ist seit 2007 Sales-Partner Deutschland der Nexsense GmbH, Graz.